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Triberg

Triberg (mittlere Höhe 685 m) liegt mit ca. 5.500 Einwohnern im oberen Gutachtal und ist einer der bekanntesten Höhenluftkurorte des Schwarzwaldes.

Schon im 14. Jahrhundert hatte Triberg das Stadtrecht erhalten und gehörte über Jahrhunderte zum Haus Habsburg, bevor die Stadt 1805/06 zum Großherzogtum Baden kam. Nach einem verheerenden Brand wurde die Stadt in der Mitte des 19. Jahrhunderts wieder komplett neu aufgebaut.


Uhren- und Glasindustrie sind neben dem Fremdenverkehr zur wichtigsten Einnahmequelle der Stadt geworden.

Triberg liegt am reizvollsten Streckenabschnitt der 1873 eröffneten Schwarzwaldbahn von Offenburg nach Konstanz, deren Erbauer Robert Gerwig am Bahnhof mit einem Denkmal geehrt wird. Bei Triberg liegen die beiden Tunnelkehren, mit denen die Schwarzwaldbahn Höhe gewinnt.


Der Triberger Wasserfall ist mit einer Höhe von 163 m der höchste Wasserfall Deutschlands. Die Gutach stürzt hier in einer gut erschlossenen Schlucht zu Tal, besonders eindrucksvoll ist der Wasserfall an niederschlagsreichen Tagen, zur Zeit der Schneeschmelze und im Winter, wenn die Fälle zu Eis erstarren.

Das Schwarzwaldmuseum besitzt neben den volkskundlichen Sammlungen eine bedeutende Uhrensammlung und eine große Sammlung von Spieluhren, Drehorgeln und Orchestrions.


Einen Besuch lohnt die zu Beginn des 18. Jahrhunderts erbaute barocke Wallfahrtskirche Maria in der Tanne. Die Altäre und die Kanzel stammen von dem Villinger Bildhauer Anton Schupp (1664-1729), die Bilder der Seitenaltäre von dem Rottweiler Künstler Johann Georg Glückherr (1653-1731). Der Name der Kirche geht zurück auf eine kleine Marienstatue in der Höhlung einer Tanne, die in der Mitte des 17. Jahrhunderts aus Dankbarkeit für eine wundersame Heilung errichtet worden war. Neben der Kirche befindet sich das "Mesnerhäuschen", ein Fachwerkhaus aus dem Jahr 1697, das älteste Profangebäude in Triberg.

Das 1826 im sog. Weinbrennerstil errichtete Rathaus verfügt über einen mit Holzschnitzerarbeiten versehenen Rathaussaal, in denen Karl Josef Fortwängler ("Schnitzersepp") 1926 eindrucksvolle Szenen aus dem Leben im Schwarzwald gestaltet hat. Der Rathaussaal ist werktags für Besichtigungen öffentlich zugänglich.

Triberg und die nahen Orte Schonach und Schönwald sind das Zentrum des Kuckucksuhrenbaus in Deutschland. Der Schönwalder Franz Anton Ketterer soll die Kuckucksuhr um 1730 erfunden haben. In Schonach steht die über Jahrzehnte größte Kuckucksuhr der Welt des Schonacher Uhrmachers Josef Dold mit einem 3,5 m hohen Uhrwerk aus Holz, einem 2,7 m langen Pendel, 1,5 m hohen Pfeifen und einem Kuckuck von 0,75 m Höhe. Noch größer ist die neuere Kuckucksuhr in Triberg-Schonachbach im Eble-Uhren-Park, dem Nachbau eines Original-Uhrwerks im Maßstab 60:1. Das Uhrwerk wiegt 6 t und der Kuckuck 150 kg und ist 4,5 m lang.

Weitere Informationen zu Triberg finden Sie unter: http://www.triberg.de/

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